Das Beste 2025 (TV-Serien)

Es gibt nichts zu verheimlichen, 2025 habe ich einige Serien verpasst (oder für später aufgehoben), die nun manche Jahresend-Abrechnung dominieren. «Adolescence» etwa, aber auch «The Studio», die dritte Staffel von «Somebody Somewhere» oder «The Pitt». Um letztgenannte (Spital-)Serie mache ich mir keine Sorgen, die wird mit dem Start des neuen Streamingdienstes HBO Max in der Schweiz in Bälde offiziell zu sehen sein. Sie wird einen Spitzenplatz auf meiner To-do-Liste 2026 haben.
Was das vergangene Jahr anbelangt, gab es Anlass zu Ärger, aber noch viel mehr Freude. Ein, zwei ärgerliche Serien seien erwähnt. Staffel 2 von «Bad Sisters» (Apple TV) hat den Fokus beziehungsweise den bissigen britischen Humor fast komplett verloren. Lediglich die letzte Folge entschädigt etwas für das länglich Vorangegangene. «Reykjavik» (Arte) ist ein Drama voller Island-Klisches und erst noch mit miserablen schauspielerischen Leistungen. «The Last Frontier» (Apple TV) ist wohl die unterirdisch schlechteste Actionserie des Jahres. Null Logik in der Story, lieblos erzählt und ebenfalls miserabel gespielt.
Obwohl ich Apple TV jetzt bereits zweimal (negativ) genannt habe, war dieser Streamingdienst auch für etliche Höhepunkte des Serienjahres 2025 verantwortlich. Genannt seien lediglich «Krank Berlin», «Pluribus», «Severance» oder «Slow Horses». Hier nun in alphabetischer Reihenfolge das, was mir am besten gefallen hat in den vergangenen zwölf Monaten.

«Alien: Earth» (Miniserie; Disney plus)
Entweder wird diese Serie heisst geliebt oder abgrundtief gehasst. Etwas dazwischen scheint es nicht zu geben, wenn man sich durch die Kritiken liest. Ich mache in der Regel einen grossen Bogen um alles, was mit Science-fiction zu tun hat. Hier wollte ich einfach mal schauen, wie es ist, als Aussteiger nach dem ersten «Alien»-Kinofilm 1979 nochmals in die Welt dieser Kreaturen einzutauchen. Zumal es zum Zusammenprall mit der Erde kommt. Und siehe da: Der Gruselfaktor und das Erzähltempo stimmen. Die klaustrophobische Grundstimmung geht unter die Haut.

«Blue Lights» (Staffel 3; BBC One)
Erst publizierte der «Guardian» einen Verriss dieser in Belfast spielenden Polizeiserie. Um zum Jahresende zur Erkenntnis zu kommen, sie habe sich zu einer der besten Serien am TV überhaupt entwickelt. Irgendwie schaffen es die Macher von «Blue Lights», einem das Personal derart nahezubringen, dass man als Zuschauer meint, Teil der Geschehnisse zu sein. Die Gemengelage in der Hauptstadt von Nordirland ist nach wie vor gross, umso wichtiger ist Vertrauen zu den Kolleginnen und Kollegen in Uniform.

«Dept. Q» (Staffel 1; Netflix)
Ein traumatisierter Polizist (Matthew Goode) kehrt in den Dienst zurück, wird aber in eine neu gegründete Abteilung versetzt, wo er sich um ungelöste Fälle kümmern soll. Was nach einem Abstellgleis aussieht, entwickelt sich zu einer höchst spannenden Suche nach einer Staatsanwältin, die vor vier Jahren spurlos verschwunden ist. Die Geschichte nach einem Roman von Jussi Adler-Olsen wird konventionell, aber stringent erzählt, Schauplatz ist das schottische Edinburgh, wo die Sonne (zumindest in dieser Serie) selten bis nie scheint. Ein Leckerbissen für Krimifans.

«Die Affäre Cum-Ex» (Miniserie; ZDF)
Steuerrückerstattungen sind ja etwas Alltägliches. Was aber, wenn es zu Rückerstattungen kommt, selbst wenn gar keine Steuern bezahlt wurden? Der Fall beruht auf Tatsachen – er hat allein in Deutschland für einen Schaden in Höhe von rund 36 Milliarden Euro gesorgt. Dass er aufflog, war Investigativjournalisten zu verdanken, aber auch unerschrockenen Mitarbeiterinnen bei der Staatsanwaltschaft. Ein unterhaltsamer Einblick in die komplexe Finanzwelt in einer dänisch-deutschen Coproduktion mit fantastisch agierenden Schauspielerinnen und Schauspielern wie Justus von Dohnányi oder Lisa Wagner.

«Home For Christmas» (Staffel 3; Netflix)
Für romantische Komödien bin ich immer mal wieder zu haben, sie müssen einfach die Kurve um die Grenze zum Kitsch schaffen. Nach fünf Jahren Pause ist Johanne (Ida Elise Broch) mal wieder solo. Und lädt die Familie zu sich nach Hause ein, um Weihnachten zu feiern. Dumm nur, dass ihre Küche wegen eines Wasserschadens erneuert werden muss. Dass der Handwerker noch eine wichtige Rolle in Johannes Leben spielen wird – man ahnt es früh. Gleichwohl sind die Irrungen und Wirrungen im Leben der Pflegefachfrau einfach nur herzerwärmend. Eine Perle aus dem norwegischen Serienschaffen.

«How To Sell Drugs Online (Fast)» (Schlussstaffel 4; Netflix)
So sperrig der Name, so furios der Start dieser deutschen Serie 2019. Inspiriert von der wahren Geschichte von Teenagern, die quasi aus dem Kinderzimmer heraus Drogen online vertickten, entwickelte sie sich zu einem Quotenrenner. Jetzt ist Schluss. Moritz, gerade aus dem Knast entlassen, wird von seinen Kollegen (vor allem seinem besten Freund Lenny) als Stehengeblieben taxiert. Da kommt ihm zugute, dass er sich im Gefängnis Respekt erarbeitet hat. Eine tragfähige Lebensbasis ist das aber nicht.

«Krank Berlin» (Staffel 1; Apple TV/ZDF Neo)
Dr. Parker zieht nach einer persönlichen Krise von München nach Berlin, um den chaotischen Betrieb in einer Notaufnahme in den Griff zu bekommen. Das scheitert allein schon daran, weil die Krankenpfleger und Notärzte zwar die Helden des Alltags sind, aber teilweise die grösseren Junkies als ihre Kundschaft. Täglich gehts um Leben und Tod, nebenbei auch um die menschliche Würde, welche einzelnen Ärzten wichtiger ist als anderen. Eine Serie wie ein Fiebertraum, so kaputte Figuren hat man noch selten gesehen. Manchmal tuts richtig weh, zuzuschauen.

«Pluribus» (Staffel 1; Apple TV)
Wo der Name Vince Gilligan draufsteht, kann man bedenkenlos zugreifen. Der Macher von «Breaking Bad» und «Better Call Saul» hat hier allerdings das Genre gewechselt. In «Pluribus» verfällt die Menschheit in ein kollektives Glücklichsein. Und: Alle haben dieselben Fähigkeiten, was heisst, dass Kinder Flugzeuge fliegen oder Operationen vornehmen können. Hauptdarstellerin Rhea Seehorn (Kim Wexler aus «Better Call Saul») ist eine von wenigen Personen, die von diesem «Virus» nicht angesteckt ist und in ihrer Miesepetrigkeit gegen die neue Weltordnung aufbegehrt. Das ist hochphilosophisch. Denn: Wollen wir nicht alle in einem Paradies des Gleichseins leben, wo alle happy sind?

«Severance» (Staffel 2; Apple TV)
Work/Life-Balance: Die gibt es in «Severance». Wenngleich nicht so, wie wir sie uns vorstellen. Denn wer in dieser Welt am Morgen zur Arbeit geht, erinnert sich nicht mehr an sein Zuhause. Dasselbe am Abend, nur umgekehrt. Im Büro haben alle nur sinnlose Aufgaben zu bewältigen. Der einen oder dem anderen dämmert dies, aber aus dem Hamsterrad bei diesem Konzern scheint es kein Entkommen zu geben, zumal angesichts einer totalen Überwachung. Staffel 2 bringt nur wenig Licht in die Fragen, welche die Angestellten umtreibt. Stellt dafür neue.

«Slow Horses» (Staffel 5; Apple TV)
Kann es sein, dass jede Staffel nochmals ein bisschen besser, witziger wird? Oder ist es einfach die Vorfreude auf jedes neue Lebenszeichen aus dem Slough House, wo in Ungnade gefallene Geheimdienstmitarbeitende ihre Zeit abhocken? Jedenfalls piesackt Jackson Lamb (Gary Oldman) seine Untergebenen auch in diesem Fall, in dem es um eine (explosive) Bürgermeisterwahl in London geht. Die Romanreihe von Mick Herron gibt noch einiges her, Staffel 6 ist bereits abgedreht, Staffel 7 in der Produktionsphase. Solch hohe Kadenzen würde man auch manch anderer TV-Serie wünschen.

«Stranger Things» (Schlussstaffel 5; Netflix)
Science-fiction beziehungsweise Fantasy ist nicht mein Ding – siehe weiter oben. Mit Ausnahmen. «Stranger Things» ist eine davon. Die 80er-Jahre-Ästhetik (ein Lied von Kate Bush spielt eine zentrale Rolle), die Bewohner des Städtchens Hawkins, die Bösewichte in «Upside Down» – die Frage aller Fragen ist, wie das Ganze endet (die allerletzte Folge ist erst in diesen Stunden abrufbar). Eigentlich (fast) egal. Hier geht einfach eine Serie zu Ende, in der man die Kinder von Hawkins wachsen gesehen hat. Jetzt sind sie – im wahrsten Sinne des Wortes – entwachsen. Mindestens eine Träne werde ich verdrücken.

«Task» (Staffel 1; HBO/Sky Show)
Ein frisch zusammengewürfeltes FBI-Team ermittelt in einem Gangkrieg in der ländlichen Umgebung von Philadelphia. Mark Ruffalo leitet das Team widerwillig, weil er eigentlich gar nicht mehr ins Feld zurückwollte. Die Story entwickelt sich unspektakulär. Die Figuren werden aber in einer Tiefe beleuchtet, die schier wehtut. Vor allem ist «Task» ein Abbild der völlig kaputten USA, wo die (Waffen-)Gewalt allgegenwärtig ist. Brad Ingelsby, der Macher dieser Serie, hat schon das grossartige «Mare Of Easttown» verantwortet.

«White Lotus» (Staffel 3; Sky Show)
Diesmal spielt «White Lotus» in Thailand. Erneut ist die Welt der Schönen und Reichen alles andere denn perfekt. Im Gegenteil: Die einen halten es ohne Medikamente/Drogen kaum ein paar Stunden aus, andere schaffen es kaum, das Handy mal wegzulegen. Und die dritten sind innerlich derart verkrüppelt, dass sie entweder komplett beziehungsunfähig oder aber tumbe Sexisten sind. Erneut kulminieren die Geschehnisse in der letzten Folge, begleitet von einer schon schier gespenstischen Tonspur.

Ebenfalls gern gesehen (nicht alle mit Erscheinungsjahr 2025):
«Au Fond du trou» (Eingelocht) – Miniserie (Arte)
«Black Doves» – Staffel 1 (Netflix)
«Club der Dinosaurier» – Miniserie (ZDF Neo)
«Das Reservat» – Miniserie (Netflix)
«Der Schatten» – Miniserie (ZDF Neo/Netflix)
«Down Cemetery Road» – Staffel 1 (Apple TV)
«East Side» – Miniserie (Arte)
«Gangs Of London» – Staffel 2 (Sky Show)
«Hostage» – Miniserie (Netflix)
«Legenden» – Miniserie (Netflix)
«L’ultim Rumantsch» – Staffel 2 (RTR/Playsuisse)
«Mr Bates vs The Post Office» – Miniserie (Arte)
«No Man’s Land» (Kampf um den Halbmond) – Staffel 2 (Arte)
«The Diplomat» – Staffel 3 (Netflix)
«The Night Agent» – Staffel 2 (Netflix)
«Totenfrau» – Staffel 2 (Netflix)
«Tschappel» – Staffel 1 (ZDF Neo)
«Untamed» – Miniserie (Netflix)
«Yellowstone» – Schlussstaffel 5, 2. Teil (Sky Show)

Das Beste 2023 (TV-Serien)

Eine Überserie («Succession»), zweimal das Thema Spitzengastronomie («The Bear» und «Boiling Point»), diverse herausragende Dramen («Happy Valley», «Blue Lights», «Fauda») und auch einiges fürs Gemüt («Ted Lasso», «Somebody Somewhere», «Die Wespe»). Mit dem TV-Serien-Jahr 2023 könnte die Ära der Streamingdienste, die Milliarden in neue Inhalte pumpen, den Scheitelpunkt erreicht haben. Denn sie alle (abgesehen von Netflix) schreiben tiefrote Zahlen. Das wird Einfluss auf künftige Angebote haben. Geniessen wir die Riesenauswahl also noch, solange es sie gibt. Eine Enttäuschung waren – einmal mehr – internationale Kooperationen von öffentlich-rechtlichen Sendern, zum Beispiel «Der Schwarm» und «Die Saat». Dafür hat die BBC mit grossartigen Miniserien geglänzt.

«Succession» – Schlussstaffel 4 (HBO/Sky)
Besser geht Serienerzählen schlicht nicht; und dies bis zur allerletzten Szene. Der Machtkampf um ein Medienimperium eskaliert, nachdem das Familienoberhaupt verstorben ist. Für Logan Roy waren seine Kinder allesamt Luschen, für die Zuschauenden bleiben die Figuren durchs Band unsympathisch. Wie konsequent!

«Happy Valley» – Schlussstaffel 3 (BBC One)
Das Leben in einer britischen Kleinstadt gerät für eine Polizistin wegen eines Mörders und Sexualstraftäters aus den Fugen. Erneut. Dazu kommt ihre baldige Pensionierung. Emotional eine der intensivsten Serien mit tiefem Blick in die Abgründe des menschlichen Wesens.

«Fauda» – Staffel 4 (Netflix)
Im Moment ist der Konflikt im Nahen Osten ja ein äusserst realer. «Fauda» ist Fiktion. Aber auch ein Erklärstück, warum die israelisch-palästinensische Beziehung derart hoffnungs- und ausweglos ist. In diesem Sinne hat diese Serie etwas Visionäres, zumal es diesmal um eine Geiselbefreiung in Gaza geht.

«Blue Lights» – Staffel 1 (BBC One)
Drei Polizeirekruten müssen sich in Belfast bewähren. Was alles andere als einfach ist. Denn: Wem lässt sich auf der Strasse und bei der eigenen Einheit vertrauen? Nordirland ist noch heute ein Minenfeld – das zeigt der erschütternde Verlust eines der erfahrensten Beamten mit aller Heftigkeit.

«Boat Story» – Miniserie (BBC One)
Eine Mischung aus Quentin Tarantino und den Coen Brothers. Eigentlich ein Actionthriller, aber erzählt mit viel dunkelschwarzem Humor. Zwei komplett unterschiedliche Menschen kommen durch einen Zufall bei einem gestrandeten Boot zueinander und stolpern danach von einem Problem zum nächsten. Wie der eigentliche Bösewicht durch die Liebe (fast) vom Weg abkommt, ist einer der grossartigsten Einfälle der jüngeren TV-Serien-Geschichte.

«The Woman In The Wall» – Miniserie (BBC One)
Wer die unglaubliche Ruth Wilson noch nie in Aktion sah, hier ist ihre perfekte Spielwiese. In diesem Mysterythriller leidet sie an extremen Anfällen von Schlafwandeln. Und kann sich entsprechend nicht erklären, was es mit der Leiche in ihrem Haus auf sich hat. Dass zum Schluss ein bisher unveröffentlichter Song von Sinéad O’Connor erklingt, ist kein Zufall, denn auch sie hat ein Kind verloren. Mehr sei nicht verraten.

«Boiling Point» – Miniserie (BBC One)
Die Serien-Fortsetzung des gleichnamigen Erfolgsfilms. Diesmal gibt Sous-Chef Carly den Ton in der Küche des «Point North» im britischen Dalston an, während ihr Mentor sich von einem Herzinfarkt erholt. Die Zutaten sind die üblichen: Riesenstress im Job und ein kompliziertes Privatleben, das alles in einer krisengeschüttelten Branche. Erzählt ist die Geschichte famos.

«The Bear» – Staffeln 1 und 2 (Disney+)
Das eben Gesagte gilt auch für diese Serie, die ennet dem Teich in Chicago spielt (plus einem Abstecher nach Kopenhagen). Was selten vorkommt: Staffel 2 ist noch stärker als die von der Kritik bereits hochgelobte erste Staffel (in die ich zugegebenermassen fast nicht reingefunden habe anfänglich). Die Steigerung hat mit der Charakterzeichnung der Figuren zu tun, die sehr tief geht.

«Slow Horses» – Staffel 3 (Apple TV+)
Eine Spionage-Serie, von der ich letztes Jahr gesagt habe, man hätte es auch bei einer Staffel belassen können. Was für ein Irrtum. Die «lahmen Gäule» kommen hier zum dritten Mal in Fahrt, angetrieben vom unverändert mürrischen, aber höchst cleveren Jackson Lamb (Gary Oldman). Staffel 4 soll bereits im Kasten sein. Weiter so!

«Somebody Somewhere» – Staffeln 1 und 2 (HBO/Sky)
Eine US-Kleinstadt und queere Freundschaften. Das passt ja wie die Faust aufs Auge. Trotz aller Schwierigkeiten bildet sich hier eine Gemeinschaft von Aussenseitern. Das rührt alle paar Minuten zu Tränen und ist eine der herzerwärmendsten Serien überhaupt.

«Ted Lasso» – Schlusstaffel 3 (Apple TV+)
Apropos herzerwärmend: Dieses Attribut gilt natürlich auch für diese Serie um den Trainer einer britischen Fussballmannschaft, der von seiner Herkunft her (USA) eigentlich nur von Football eine Ahnung hat. Ehrlich gesagt bin ich froh, haben die Macher ein Ende gefunden, das nicht enttäuscht. Denn die Qualität der einzelnen Folgen schwankte zwischendurch doch bedenklich.

«Die Wespe» – Staffel 3 (Sky)
Und gleich noch eine Wohlfühlserie. Dart-Legende Eddie Frotzke trifft auf seinen verhassten Bruder Ecki. Und auf ein Teenie, das behauptet, seine Tochter zu sein. Was nicht von der Hand zu weisen ist, denn auch sie hat grosses Talent im Pfeile werfen.

«The Diplomat» – Staffel 1 (Netflix)
Diplomatie kann kompliziert sein. Insbesondere, wenn man als Frau in einer globalen Krisensituation von den USA auf einen entsprechenden Posten im Vereinigten Königreich beordert wird und dabei der Ehemann (ein Starpolitiker) dauernd in die Quere kommt. Mit der Realität hat das Ganze wohl nicht viel zu tun, aber enorm spannend und unterhaltsam ist es allemal.

«Yellowstone» – Staffel 5 (Paramount)
Langsam aber sicher neigt sich diese epische Serie um eine Viehzüchterfamilie in Montana ihrem Ende entgegen. Auch wenn es bereits Ableger gibt («1883», «1923»), hier werde ich eine Träne verdrücken. Denn zu sehr haben einem die Kreativköpfe die Figuren ans Herz wachsen lassen.

«Inside No. 9» – Staffeln 7 und 8 (BBC/Arte)
Rabenschwarze Anthologie-Serie, in der es in irgendeiner Form immer um die Zahl 9 geht. Ob Kammerspiel, Horror, Slapstick: Jede Folge ist anders. Und überrascht entsprechend. Sehr innovatives Serienformat.

Ebenfalls gern gesehen (nicht alles mit Entstehungsjahr 2023):

«Beef» – Staffel 1 (Netflix)
«Best Interests» – Miniserie (BBC One)
«Billions» – Schlussstaffel 7 (Sky)
«Cunk On Earth» – Staffel 1 (BBC Two)
«Der Pass» – Schlussstaffel 3 (Sky)
«Derry Girls» – Staffeln 1 bis 3 (Channel 4/Netflix)
«Die nettesten Menschen der Welt» – Miniserie (ARD)
«Hijack» – Miniserie (Netflix)
«Jeux d’influence – Les Combattantes (Giftige Saat)» – Staffeln 1 und 2 (Arte)
«Justified: City Primeval» – Miniserie (Disney+)
«Karen Pierie (The Killer Is Coming Home)» – Staffel 1 (ITV/ZDF)
«Liebes Kind» – Miniserie (Netflix)
«Maestro (In Blue)» – Miniserie (Netflix)
«Nackt über Berlin» – Miniserie (Arte/ARD)
«Never Have I Ever» – Staffel 4 (Netflix)
«Secret City» – Staffeln 1 und 2 (Netflix)
«Sex Education» – Schlussstaffel 4 (Netflix)
«Silo» – Staffel 1 (Apple TV+)
«Sky Rojo» – Schlussstaffel 3 (Netflix)
«Steeltown Murders» – Miniserie (BBC)
«Subburæterna» – Staffel 1 (Netflix)
«The Gold» – Miniserie (BBC One)
«The Last Of Us» – Staffel 1 (HBO/Sky)          
«The Night Agent» – Staffel 1 (Netflix)
«Thunder In My Heart» – Staffeln 1 und 2 (SWR)
«Trigger Point» – Miniserie (ITV/ZDF)
«Tschugger» – Staffel 3 (SRF)
«Vigil» – Staffel 2 (BBC One)
«We Hunt Together» – Staffel 1 (Alibi/BBC)
«Wolf» – Staffel 1 (BBC One/BBC Wales)
«Your Honor» – Staffel 2 (Showtime)