Das Beste 2017 – TV-SERIEN

Keine Frage – 2017 bot alles, was das TV-Serien-Herz begehrt. Und noch ein bisschen mehr. Genau das ist ein Problem. Es gibt zu viele Serien auf zu vielen Kanälen. Auch nur einigermassen den Überblick zu behalten, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Geschweige denn, alles zu schauen. Persönlich habe ich viel Verzicht geübt im abgelaufenen Jahr – mich dafür auf jene Serien konzentriert, die mir wirklich am Herzen lagen. Nur eine, die ich unbedingt wollte, schaffte ich nicht: «Twin Peaks – The Return». Zu gross die Bedenken vor einer riesigen Enttäuschung. Was nicht ist, kann natürlich noch werden. Hier nun aber meine Top Ten 2017.

Black Mirror (Staffel 4)
Erst dieser Tage veröffentlicht, ist diese erneut sechs komplett unterschiedliche Storys erzählende Serie weiterhin etwas vom Genialsten. Man mag es Science-Fiction nennen, sollte dabei aber vor Augen haben, wie nah wir gewissen Szenarien heute schon sind. Technische Errungenschaften zum Wohl der Menschheit? Hahahaaaaa. George Orwells «1984» ist im Vergleich zu «Black Mirror» Kinderkram. Erfinder der abgründigen Geschichten ist übrigens der britische Schriftsteller Charlie Brooker. Und: Bei einer der besonders gelungenen Folgen von Staffel 4 hat Jodie Foster Regie geführt.

Suburra (Staffel 1)
Soeben ist in Italien die dritte Staffel der sehr erfolgreichen Mafia-Serie «Gomorrha» zu Ende gegangen. Und hat eine breite Diskussion ausgelöst, inwiefern sich Fiktion und Realität verwischen (Diese TV-Serie lehrt die Mafia das Schiessen). Mit «Suburra» schuf Netflix ein Pendant, das in Rom spielt statt in Neapel. Zwei junge Männer, die in verzweigten, sich – via ihre Väter – feindlich gesinnten Familienclans ihren Platz finden müssen. Hier eine laute, aufstrebende Roma-Sippe, dort eine alteingesessene Mafia-Dynastie mit Verbindungen in höchste politische und religiöse Gefilde. Geld und Macht ist das Einzige, was die durchs Band unsympathischen Protagonisten antreibt. Und um dazu zu kommen, gibt es nur ein Mittel: Gewalt, Gewalt und nochmals Gewalt.

Narcos (Staffel 3)
Was sollte nach dem Tod von Drogenboss Pablo Escobar noch nachkommen? Es war doch alles gesagt zum Ende der zweiten «Narcos»-Staffel. Eben nicht. Dies war erst die Geschichte des Medellin-Kartells. Danach kam in Kolumbien das Cali-Kartell an die Macht. Und der Kampf der US-Behörden gegen das organisierte Verbrechen, welches die Staaten mit billigem Kokain überschwemmte, ging in den Neunzigerjahren unvermindert weiter. Eine berauschende Serie, geprägt von bei uns noch nicht oft gesehenen Schauspielern.

Better Call Saul (Staffel 3)
Wie kann es sein, dass eine Serie von Staffel zu Staffel noch besser wird, zumal es sich «nur» um einen Ableger von «Breaking Bad» handelt? Zur Hauptsache ist es wohl die reizvolle Ausgangslage, die Geschichte des erfolglosen Anwalts Jimmy McGill (Bob Odenkirk) derart behutsam, raffiniert und mit Witz zu erzählen, bis es irgendwann zum unvermeidlichen Treffen mit Walter White, dem Crystal-Meth-Hersteller aus «Breaking Bad», kommt. Bis dann mögen noch 1000 Staffeln ins Land ziehen, so gerne sieht man McGill von einem Fettnäpfchen ins nächste trampeln und sich mit seinem Bruder Chuck McGill bekriegen. Und dann ist da noch Partnerin Kim Wexler…

Billions (Staffel 2)
Nächste Runde im epischen Kampf zwischen einem gerissenen Hedgefonds-Manager (Damian Lewis) und einem machthungrigen Staatsanwalt (Paul Giamatti). Juristische Winkelzüge, das Ausnützen auch noch der kleinsten Gesetzeslücken und Skrupellosigkeit auf beiden Seiten machen diese Serie zum bis dato besten Wall-Street-Drama. Mit Wendy Rhoades (Maggie Siff) spielt zudem eine Frau eine zentrale Rolle, die von beiden Seiten enttäuscht wurde.

Hindafing (Staffel 1)
Da setzt man keinen Fünfer auf TV-Serien aus dem deutschsprachigen Raum, und dann das – «’Fargo’ ohne Schnee» hat ein Kritiker die Bayern-Produktion «Hindafing» genannt. Dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen. Der von Maximilian Brückner gespielte Bürgermeister Zischl ist eine Wucht, der Humor in diesem Provinz-Krimidrama schwärzer denn schwarz. Meine Entdeckung des Jahres.

Fauda (Staffel 1)
Eine israelische Serie, die ungeschönt den Konflikt im Nahen Osten aufzeigt und dabei die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwimmen lässt. Im Zentrum steht ein israelischer Top-Agent, der für die Jagd nach einem militanten Palästinenser aus dem (Un-)Ruhestand zurückkehrt. Und damit weniger ein Problem löst, als eine Kette von Negativereignissen ins Rollen bringt. In Nullakommanichts herrscht Chaos und Anarchie. Nach dem Vorbild von «Fauda» entstand in den USA die Serie «Homeland», die inzwischen (Staffel 6) aber den Fokus komplett verloren hat.

Top Of The Lake – China Girl (Staffel 2)
Diesmal ermittelt Polizistin Robin (Elisabeth Moss) nicht mehr in einer gottverlassenen Gegend mit unheimlichem See und Wäldern in Neuseeland, sondern in Australiens Metropole Sydney. Die Leiche einer jungen Asiatin führt zu einem Bordell, letztlich aber zum Thema Leihmutterschaft. Dass Robin mit ihrer einst zur Adoption freigegebenen Tochter Kontakt aufnehmen möchte, die ebenfalls ins Ganze involviert ist, macht das Ganze noch komplexer. Unter anderem mit Nicole Kidman in einer ganz schrägen Rolle als versagende Mutter, die in eine lesbische Beziehung flüchtet.

Fortitude (Staffel 2)
Eine Leiche ohne Kopf stellt die Gemeinschaft in der Arktis erneut auf die Probe, nachdem sich die Bewohner von Fortitude eben erst vom Kampf gegen einen mörderischen Parasiten erholt haben. «Das ‚Twin Peaks‘ der Arktis – aufreibend und klaustrophobisch», schrieb der «Guardian» und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Es ist zwar müssig zu sagen in solch nordischen Serien, aber das um den schon lange nicht mehr wahrgenommenen US-Amerikaner Dennis Quaid erweiterte Schauspielerensemble ist exquisit (u.a. mit Sofie Gråbøl, bekannt aus «Kommissarin Lund»).

Stranger Things (Staffel 2)
Es ist noch nicht vorbei… Dies die Ausgangslage zur pünktlich auf Halloween hin veröffentlichten zweiten Staffel um Schulfreunde in einem Kleinstädtchen. Will, einer von ihnen, wird am hellichten Tag von düsteren Alpträumen geplagt, die eben mehr sind als das. Eine düstere Parallelwelt tut sich auf, eine grauenhafte Spinnenkreatur spielt eine Rolle, und der anfänglich niedliche Demogorgon wird zu einem bedrohlichen Monster. Crazy? Ja! Aber dank des liebevollen Achtzigerjahre-Outfits und toller junger SchauspielerInnen ein grosses, gruseliges Vergnügen.

Diese Serien haben mir ebenfalls sehr gut gefallen: Follow The Money (Staffel 2), Preacher (Staffel 2), Fargo (Staffel 3), Master Of None (Staffel 2), Dark (Staffel 1), 4 Blocks (Staffel 1), Nobel (Staffel 1), The Night Manager (Staffel 1), Santa Clarita Diet (Staffel 1), Broadchurch (Staffel 3), Westworld (Staffel 1), The Handmade’s Tale (Staffel 1), The Deuce (Staffel 1), Beau Séjour – Zimmer 108 (Staffel 1), Sense8 (Staffel 2), Love (Staffel 2), Ozark (Staffel 1).

Enttäuscht haben mich: El Chapo (Staffel 1), Homeland (Staffel 6), Bloodline (Staffel 3).

 

Das Beste 2016 – TV-SERIEN

Unter uns gesagt: Ich habe 50 TV-Serien geschafft 2016. Lange nicht jede hat eine Höchstnote verdient, aber doch erstaunlich viele. Die Qualität bezüglich Serien ist nach wie vor unglaublich hoch, obwohl kritische Stimme schon länger vor einem Overkill warnen. Bei dem, was 2017 auf uns zukommt (u.a. «Twin Peaks»), wage ich zu behaupten, der Höhenflug in Sachen TV-Serien wird weiter anhalten. Hier meine Top Ten.

Quarry (Staffel 1)
Vietnam-Veteran muss auch zuhause killen, um zu überleben; Qualitätsniveau «True Detective», fantastischer 70ies-Style, tolle Schauspieler; über ein leichtes Spannungsgefälle von Folge zu Folge lässt sich locker hinwegsehen.

Gomorrah (Staffel 2)
Perfektes Erzähltempo; nicht das Reisserische steht im Zentrum, sondern die subtile Figurenzeichnung. Gleichwohl: Ein happiges Stück italienischer – und internationaler – Mafia-Realität, von dem wir Normalsterbliche keinen blassen Schimmer haben.

American Crime (Staffel 2)
Mitten aus dem Leben gegriffen – und am Ende sind in diesem Missbrauchsfall an einer US-Highschool alle nur Verlierer. Das Interessante an dieser Serie: Die teils gleichen, fantastischen Schauspieler wie in Staffel 1 haben hier komplett andere Rollen inne.

The Bridge (Staffel 3)
Einfach nur stark, mit einer sagenhaften Saga Norén im Zentrum der düsteren Geschehnisse, die an der Grenze zwischen Dänemark und Schweden spielen. Bezeichnenderweise den beiden Hauptländern, was Nordic-Noir-Krimis anbelangt.

Trapped (Staffel 1)
Sehr stimmiger und unheimlicher Island-Thriller. Logisch, dass zur Aufklärung des grauenhaften Verbrechens ein schwerer Sturm tobt. Diesem kommt immer mehr die Hauptrolle zu in dieser erstklassig besetzten Serie. Staffel 2 startet 2018!

Billions (Staffel 1)
Die Finanzwelt wird nicht das erste Mal filmisch thematisiert – das System dahinter wird auch mit dieser Serie nicht wirklich greifbar, aber den Kontrahenten, Gut vs. Böse, schaut man extrem gerne zu. Zumal die Rollenverteilung so eindeutig auch hier nicht ist.

Black Mirror (Staffel 3)
Beängstigende, teils bitterböse Zukunftsszenarien, die gar nicht so weit in der Zukunft liegen. Etwas gewöhnungsbedürftig: Die einzelnen Episoden habe nichts miteinander zu tun. Und: Mit der Übernahme der Serie durch Netflix wurde «Black Mirror» leicht amerikanifiziert – zum Glück ohne Folgen für die Qualität der Serie.

Horace And Pete (Staffel 1)
Eigentlich keine richtige TV-Serie, da (aus finanziellen Gründen) nur online erschienen. Aber was für ein Vergnügen, Louie C.K. Steve Buscemi und anderen Spitzenschauspielern beim Reden in einer Bar zuzusehen. Ja, richtig – mehr ist da nicht. Aber mehr brauchts auch nicht für ein hochintelligentes, bitterböses Vergnügen.

Preacher (Staffel 1)
Quasi der leichteste Stoff in meiner Top Ten. Die Story: Ein Priester, der ein Vampir ist; grossartiger Blödsinn, aber fantasievoll-fantastisch erzählt. Füllt für mich irgendwie die Lücke, welche die Prügel-Serie «Banshee» hinterlassen hat.

The Night Of (Staffel 1)
Grandiose einzelne Folgen, aber als Ganzes fast zu hastig erzählt, v.a. der Wandel des vermeintlichen Mörders vom naiven Unschuldslamm zum harten Boy in U-Haft geschieht zu abrupt. Trotzdem: Allein Folge 1 (und John Turturro als Anwalt) sind die Serie wert.

Diese Serien haben mir ebenfalls sehr gut gefallen: Narcos (Staffel 2), The Young Pope (Staffel 1), Love (Staffel 1), Bedrag/Follow The Money (Staffel 1), Better Call Saul (Staffel 2), The Fall (Staffel 3), Marcella (Staffel 1), Happy Valley (Staffeln 1 und 2), Station Horizon (Staffel 1), Banshee (Staffel 4), Bloodline (Staffel 2), Marseille (Staffel 1), Les Revenants/The Returned (Staffel 2), Peaky Blinders (Staffel 3), River (Staffel 1), Master Of None (Staffel 1).
Und, last but not least: Die ORF-Landkrimis werden immer skurriler; bestes Beispiel dafür ist die eben erst ausgestrahlt Folge «Höhenstrasse». Vor allem der Vierteiler «Pregau – Kein Weg zurück» mit seinen «Fargo»-Elementen hat es mir angetan.

Das Beste 2015 – TV-SERIEN

 

Fargo (Season 2)
Wer hätte gedacht, dass der Kult-Spielfilm von 1996 mit andern Protagonisten/Stories als Serie funktioniert. Kauzige Figuren, irre Komik, viel (manchmal etwas zu viel) Gewalt in einer abgedrehten Geschichte in der amerikanischen Provinz um das irrtümlich getötete Mitglied eines kriminellen Familienclans. Das können so nur die Coen-Brothers. Staffel 3 soll dann wieder näher an der Jetztzeit spielen.
Bewertung: 5/5

Occupied – Die Besatzung (Season 1; abgeschlossen)
Russland besetzt mit dem Einverständnis der EU Norwegen, weil das Öl wieder fliessen soll. Norwegens Premier wird deshalb zum Abbruch seines ökologischen Programms gezwungen, das einen radikalen Wechsel auf erneuerbare Energien vorsieht. Mit verheerenden gesellschaftlichen Folgen. Keine Serie – es handelt sich um eine schwedisch-französische Koproduktion – war 2015 politisch derart nahe an einer möglichen (und erschreckenden) Realität.
Bewertung: 5/5

Narcos (Season 1)
Eine Prestigeserie von Netflix. Erzählt – mit fiktiven Elementen – die Geschichte des skrupellosen kolumbianischen Drogenbarons Pablo Escobar, grossartig gespielt von Wagner Moura. Überhaupt macht einen die Serie mit hierzugegend noch wenig bekannten SchauspielerInnen bekannt.
Bewertung: 5/5

Broadchurch (Season 2)
Die himmeltraurigste Seriengeschichte 2015, geht es doch um den Mord an einem elfjährigen Jungen. Das Ereignis bringt ein ganzes Dorf gegeneinander auf. Statt nur auf den Fall, fokussiert diese britische Vorzeigeserie vor allem auch auf die gesellschaftlichen Veränderungen. Grossartiger Soundtrack von Olafur Arnalds!
Bewertung: 5/5

American Crime (Season 1)
Noch eine himmeltraurige Geschichte: Familie verliert Sohn bei einem Einbruch in dessen Haus. Die (geschiedenen) Eltern wollen den Fall um alles in der Welt aufgeklärt haben – aber mit andern Mitteln und Motiven. Das Spezielle an «American Crime»: Die Geschichte wird aus jeder Täter-/Opfer-Perspektive erzählt. Und wird dadurch zum Spiegelbild des heutigen Amerika mit seinen ungelösten (Rassen-)Fragen. «Desperate Housewives»-Darstellerin Felicity Huffman erfindet sich hier total neu.
Bewertung: 5/5

1992 (Season 1)
1992 markiert das Jahr, als in Italien massive kriminielle Machenschaften bis in höchste politische Kreise aufgedeckt wurden (Stichwort: Mani pulite – saubere Hände und Tangentopoli). Das Verrückte daran – oder eben typisch italienisch: Eine korrupte Schicht wurde damals durch eine nur noch korruptere abgelöst.
Bewertung: 5/5

Show Me A Hero (Season 1; abgeschlossen)
Miniserie von «The Wire»- und «Treme»-Erfinder David Simon. Basiert auf einer wahren Geschichte aus den Achtzigerjahren, als ein soziales Wohnprojekt in einer amerikanischen Kleinstadt für Proteste sorgte. Der damals jüngste Bürgermeister des Landes wird in eine rassistische Kontroverse verwickelt, aus der es eigentlich keinen Ausweg gibt.
Bewertung: 5/5

Justified (Season 6; letzte Staffel)
Der Gute (Raylan Givens) und der Böse (Boyd Crowder) treffen sich zum Showdown in einer Serie, die zwischendurch immer mal wieder etwas durchhing. Dass es auch moderne Cowboys mit dem Gesetz nicht immer so genau nehmen, war die Würze von «Justified». Jetzt ist Schluss, leider. Wie es ausgeht, sei natürlich nicht verraten.
Bewertung: 5/5

Homeland (Season 5; noch nicht abgeschlossen)
Nach zwei grandiosen Staffeln drohte bei «Homeland» der Faden verloren zu gehen. Jetzt ist die Serie um CIA-Analystin Carrie Mathison – hier ist sie allerdings, zumindest anfänglich, bei einer privaten Organisation für Sicherheitsfragen angestellt – wieder zurück auf dem richtigen Weg. Der Kampf gegen Terroristen wird diesmal von Berlin aus geführt. Das Ende ist noch offen.
Bewertung: 4/5

Better Call Saul (Season 1)
Spin-off zu «Breaking Bad», erzählt den Werdegang von Jimmy McGill zu Saul Goodman, einem erfolglosen Anwalt, der sich zu unsauberen Methoden hinreissen lässt, um an Arbeit zu kommen. Oft zum Brüllen komisch, manchmal aber auch recht anstrengend, denn Jimmy kann nur laut reden – wirklich laut. Und viel.
Bewertung: 4/5

Sense8 (Season 1)
Die Serie, die mich 2015 am rastlosesten zurückgelassen hat. Ästhetisch ein Wunderwerk, inhaltlich ziemlicher Gugus. Aber irgendwie lassen einen die schicksalshaft mental und emotional über Kontinente hinweg verbundenen Menschen eben doch nicht los. Aber eine Wertung dafür? Da muss ich passen.
Bewertung: ?/5

Bloodline  (Season 1)
Eine Geschichte, die in den Florida Keys spielt, habe ich mir schon lange mal wieder gewünscht. Als das schwarze Schaf Danny in den Schoss der Familie Rayburn und deren beschaulichen Familienhotelbetrieb zurückkehrt, nimmt das Unheil seinen Lauf. Und, so viel sei verraten: Es endet wüst. Denn auch auf den Keys scheint nicht immer nur die Sonne…
Bewertung: 4/5

Banshee (Season 3)
Die Serie zum Hirn abschalten: Krimineller wird Sheriff in einem kleinen Kaff in der amerikanischen Provinz, wo Amish-People leben und ein harter Unternehmer-Hund den Ton angibt. Eigentlich. Denn mit viel Gewalt und Blut ändern die Stärkeverhältnisse immer mal wieder. Und Lucas Hood, dem Neo-Sheriff, wird schon ziemlich übel mitgespielt. Obwohl: Mitleid ist fehl am Platz.
Bewertung: 4/5

Altes Geld (nur ca. erste 4 Folgen)
Bei der schwarzhumorigen Komödie handelt es sich um den zweiten Teil einer Trilogie des österreichischen Drehbuchautors/Regisseurs David Schalko zum Thema Gier und Korruption. Stinkreiches Familienoberhaupt sucht Leber, um zu überleben, und setzt dafür sein ganzes Vermögen ein. Leider geht der Serie der Schnauf erzählerisch schon recht früh aus – schade. «Braunschlag» (Teil 1 der Trilogie) war deutlich besser.
Bewertung 2-5/5

 

Und 2015 weiter (fertig-)geschaut: Fortitude – Season 1 (Bewertung: 4/5), Peaky Blinders – Season 1 (5/5), The Walking Dead – erster Teil Season 6 (4/5), Fear The Walking Dead – Season 1 (3/5), Braunschlag (5/5), Olive Kitteridge (5/5), Sons Of Anarchy – Seasons 5-8 (5/5), Utopia – Season 1-2 (5/5), The Fall – Season 1-2 (5/5), Orange Is The New Black – Season 1-2 (4/5), True Detective – Season 2 (2/5), Vorstadtweiber – Season 1 (3/5), Wayward Pines – Season 1 (2/5), Unbreakable Kimmy Schmidt – Season 1 (abgebrochen; 2/5), The Wrong Mans – Season 1 (abgebrochen; 2/5), Mammon (abgebrochen; 3/5), Blochin (abgebrochen; 3/5)

In der Pipeline sind: River – Season 1, Bron/Broen – Season 3, Luther – Season 4, Peaky Blinders – Season 2, Hand Of God – Season 1, Hell On Wheels – Season 1-5, Arvingerne (The Legacy) – Season 2-3, Big Love – Season 1-5, The Fear – Season 1, Inside Men – Season 1, The Americans – Season 1-3, The Knick – Season 1-2, Mr. Robot – Season 1, The Affair – Season 1-2, Happy Valley – Season 1, Hemlock Grove – Season 1-3, Eyewitness – Season 1. Und natürlich das, was aktuell ansteht, u.a. eine zweite Staffel von «Better Call Saul»

TV-Serien – die Serie dazu

Buchcover-Rückseite (Ausschnitt) von Jürgen Müllers «TV-Serien»

Buchcover-Rückseite (Ausschnitt) von Jürgen Müllers «TV-Serien»

TV-Serien, die komplexe Geschichten erzählen, sind derzeit in aller Munde. Wie ist es zum Serienboom gekommen, und was macht den Reiz von «Breaking Bad» und Co. aus? Die «Südostschweiz» beleuchtet das Thema während mehreren Wochen in einer Artikelserie. Hier eine erste Auslegeordnung.

pdf Südostschweiz (30.06.2015)

Das Beste im 2014 (Musik, Theater und TV-Serien)

Musik

Kiasmos, «Kiasmos»

 

Wanda, «Amore»

 

Musée Mécanique, «From Shores Of Sleep»

 

Temples, «Sun Structures»

 

Toni Green, «Milk & Green»

 

Adrian Raso & Fanfare Ciocarlia, «Devil’s Tale»

 

Und dann noch (unter vielem weiterem): Colorama («Temari»), D’Angelo & The Vanguard («Black Messiah»), Damon Albarn («Everyday Robots»), Elbow («The Take Off And Landing Of Everything»), Fink («Hard Believer»), Geraint Watkins («Moustique»), Joe Henry («Invisible Hour»), John Southworth («Niagara»), Kasabian («48:13»), Lee Fields («Emma Jean»), Lee «Scratch» Perry («Back On The Controls»), Liam Finn («The Nihilist»), Lucinda Williams («Where The Spirit Meets The Bone»), Naomi Shelton & The Gospel Queens («Cold World»), Neneh Cherry («Blank Project»), Opeth («Pale Communion»), Perfume Genius («Too Bright»), Red Martina («Come On Home»), Roddy Frame («Seven Dials»), Sam Smith («In The Lonely Hour»), Scott Walker + Sunn O))) («Soused»), Sohn («Tremors»), The New Basement Tapes («Lost On The River»), Thom Yorke («Tomorrow’s Modern Boxes»)

 

Konzerte

Kiasmos (am Iceland Airwaves in Reykjavik)

Eels (am Montreux Jazz Festival)

Radio Oasaka (im Walcheturm in Zürich und im Cinema sil Plaz in Ilanz)

Mich Gerber feat. Al Comet (im Alten Kino in Mels)

The Daptone Super Soul Revue (am Montreux Jazz Festival)

Fink (am Poolbar-Festival in Feldkirch)

 

Theater

«Anne» (im Theater Amsterdam)

«Laina Viva» (zum Nationalpark-Jubiläum in Zernez)

Ingo Appelt (am Humorfestival in Arosa)

 

TV-Serien

True Detective

 

Gomorrah

 

Homeland (Season 4)

 

Fargo

 

Lilyhammer (Season 3)

 

Und dann noch (unter weiterem): Justified (Season 5), Sons Of Anarchy (Season 1-3), The Walking Dead (Season 5), Shameless (UK; Season 8-9), Game Of Thrones (Season 1-2), Sherlock