Das Beste 2020 – TONTRÄGER

Keine Jahresbestenliste 2020 ohne Corona-Einfluss. Seltsamerweise mit dem Effekt, dass mich kaum eine Liste der diversen Pop-Gazetten, Internetportale, Radiostationen oder Blogs wirklich glücklich macht. Na ja… dann halt der eigenen Nase bzw. den eigenen Ohren nach. Für Listenfreaks lohnt sich übrigens, wie immer, ein Blick auf Albumoftheyear.org.

Dino Brandão/Faber/Sophie Hunger, «Ich liebe Dich»
Das Beste kommt zum Schluss. Erst zum Ende dieses Jahres veröffentlicht, hat sich dieses Album innert Tagen zu einem absoluten Liebling entwickelt. Es ist eine umso berührendere Liedsammlung, wenn man weiss, dass sie so nie geplant war. Faber, Sophie Hunger und das Hunger-Bandmitglied Dino Brandão – eine veritable Schweizer Singer/Songwriter-Supergroup – haben den Livekonzert-Lockdown genutzt, um ihre Seelen nach aussen zu kehren und sich in Mundart, und zurückhaltend instrumentiert, allen Facetten der Liebe zu widmen. Das geht so nah, wie es sonst nur die Liebe selber tut. Anspieltipp: «Derfi di hebe».

Sault, «Untitled (Black Is)»
Sault, «Untitled (Rise)»
DER politische Kommentar zur Black-Lives-Matter-Bewegung, und das gleich im Doppelpack. Das weitgehende anonyme Musikerkollektiv aus Grossbritannien hat alle Spielarten schwarzer Musik drauf: Soul, R’n’B, Gospel, Disco, Funk, Afrobeat, House. Die gereckte Faust auf dem Cover des im Juni veröffentlichten Albums «Untitled (Black Is)» sagt alles – Protest, Gegenkultur ist nötiger denn je. Drei Monate später dann «Untitled (Rise)» mit gefalteten Händen auf dem Cover und einer Spur mehr Zuversicht. «Von Ohnmacht zu Empowerment», wie es ein Kritiker treffend ausdrückte. Auf Youtube steht das ganze Album «Untitled (Black Is)» zur Verfügung.

Kjellvandertonbruket, «Doom Country»
Christian Kjellvander, «About Love And Loving Again»

Ebenfalls mit zwei Alben innerhalb eines Jahres wartet der schwedische Singer-Songwriter Christian Kjellvander auf. Für mich ist seine tiefe, ruhige Stimme immer wieder Balsam auf die Seele. «Doom Country» ist eine Kollaboration mit einer anderen nordländischen Institution: der Jazzformation Tonbruket. Insbesondere der Dreiteiler «Normal Behaviour In A Cutting Garden» hat hypnotische Wirkung. Etwas konventioneller geht es auf «About Love And Loving Again» zu und her. Auf diesem Album erinnert Kjellvander so stark wie noch nie an Nick Cave oder Leonard Cohen. Anspieltipp: «Process Of Pyoneers».

Sparks, «A Steady Drip, Drip, Drip»
Die Gebrüder Ron und Russell Mael sind beide schon deutlich jenseits der 70. Wie es die Kalifornier schaffen, immer noch so überdrehte, vor Jugendlichkeit strotzende Popmusik zu machen, bleibt ihr Geheimnis. Jedenfalls haben Sparks 14 neue Songs aus dem Ärmel geschüttelt, die einen durch die Wohnung hüpfen lassen und einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern, sobald sie erklingen. Müsste ich für das Morgenprogramm eines Radiosenders die Musik zusammenstellen, ich würde das Album integral abspielen. Jeden Tag. Anspieltipp: «All That».

Don Bryant, «You Make Me Feel»
Einer dieser grossartigen Künstler, die ihre Arbeit vor allem hinter den Kulissen für andere verrichteten. Der inzwischen 78-jährige Don Bryant hat u.a. für Ann Peebles in den Siebzigern den später auch von Tina Turner gecoverten Hit «I Can’t Stand The Rain» geschrieben. Unterstützt von der fantastischen Begleitcombo The Bo-Keys aus dem Stax/Memphis-Umfeld ist nun ein zweites Album erschienen, auf dem der Veteran seine ausdrucksstarke Soulstimme erklingen lässt. Zeitlose Musik, wie sie authentischer nicht sein könnte. Mit «Is It Over» enthält «You Make Me Feel» zudem die Ballade des Jahres. Derselbe Song hier in einer Live-Version.

La Rue Kétanou, «2020»
Wer vermisst nicht jene Livekonzerte, an denen so richtig die Post abgeht und alle tanzen, als gäbe es kein Morgen. Eine dieser Bands, die für solche Erlebnisse sorgt, wenn nicht gerade Corona herrscht, heisst La Rue Kétanou und stammt aus Frankreich. Weshalb es die drei Strassenmusiker auf die grossen Bühnen gebracht haben, zeigt dieses Album. Schmissige Weisen, mehrstimmiger Gesang, ein Akkordeon zum Dahinschmelzen. La Rue Kétanou haben alles zu bieten zwischen Folk, Reggae und Balkan. Hörtipp: Konzert am Festival Au fil de l’eau.

Hamilton Leithauser, «The Loves Of Your Life»
Hamilton Leithauser, «Live! At Café Carlyle»

Und schon wieder ein Doppelpack, wobei mir das Livealbum mit seiner kuriosen Abmischung und dem lahmen Applaus nur bedingt gefällt. Aber der Song «Here They Come», der auch aus dem Studioalbum «The Loves Of Your Life» herausragt, ist schlicht grandios. Ebenfalls das gleich nachfolgende Big-Thief-Cover «Not». Hamilton Leithauser hat eine Stimme zum Niederknien, was auch einigermassen verschmerzen lässt, dass seine Hauptband The Walkmen seit 2013 auf umbestimmte Zeit pausiert. Anspieltipp: «Here They Come».

Dub Spencer & Trance Hill, «Tumultus II»
Im Ranking der schlechtesten Bandnamen kommt die Schweizer Instrumental-Dub-Formation nicht von einem Spitzenplatz weg. Aber spielt der Name eine Rolle, wenn der Inhalt dermassen stimmt? Die Ausgangslage für dieses Album ist ja einigermassen speziell: Es geht um Alltagsgeräusche zu Zeiten römischer Legionäre, also klirrenden und scheppernden Rüstungen und Waffen, marschierenden Truppen, kämpfenden Gladiatoren, die von Fanfarenklängen begleitet werden. Mit Dub ist dieses ausgeklügelte Konzeptalbum nur dürftig umschrieben. Es lässt sich auch ansonsten nur schwer in Worte fassen. Deshalb: Wer offene Ohren hat, der höre… Anspieltipp: «Tumultus».

Jarv Is… Jarvis Cocker, «Beyond The Pale»
Wie schon bei Christian Kjellvander der erste Eindruck: Ist da Leonard Cohen am Werk? Ist er nicht, dafür der ehemalige Frontmann der Band Pulp: Jarvis Cocker. Mit jedem Soloalbum begeht der Brite neue Wege. Hymnischer Pop mit psychedelischen Anstrichen ist es diesmal. Die Rhythmen treiben die üppig instrumentierten Songs voran. Moll kommt klar vor Dur, wobei das Album gerade deshalb – und trotz eher düsterer Inhalte – eine einnehmende Wärme ausstrahlt. Dazu jubilieren Chöre im Überfluss. Anspieltipp: «Save The Whale».

Israel Nash, «Topaz»
Israel Nash, «Across The Water»
Die 21 Minuten lange und fünf Songs umfassende EP «Topaz» ist zwar nur der Vorbote für ein ganzes Album 2021. Aber: Ich kann mich nicht satthören an diesem «Southern Rock in Zuckerwatte» (Zitat aus einer Kritik). Das überquillt förmlich von Gitarren, Chören, Bläsern und der Reibeisen-Stimme des texanischen Rockers Israel Nash. Vor allem aber: Es sind samt und sonders sackstarke Songs. Die ebenfalls dieses Jahr veröffentlichte Live-Scheibe «Across The Water» kann mich dagegen wegen der Setlist und der bescheidenen Aufnahmequalität nicht wirklich begeistern. Anspieltipp ab «Topaz»: «Southern Coasts».

Ebenfalls gern und häufig gehört habe ich (in alphabetischer Reihenfolge):
A.A. Williams («Forever Blue»)
Aeronauten («Neun Extraleben»)
Arca («@@@@@»)
Baxter Dury («The Night Chancers»)
Bettye LaVette («Blackbirds»)
Bill Callahan («Gold Record»)
Chris Forsyth with Garcia Peoples («Peoples Motel Band»)
Crucchi Gang («Die Italo Compilation»)
Denise Sherwood («This Road»)
Einstürzende Neubauten («Alles in allem»)
Elvis Costello («Hey Clockface»)
Elbow («Elbowrooms»)
Fleet Foxes («Shore»)
Fontaines D.C. («A Hero’s Death»)
Hermanos Gutierrez («Hijos Del Sol»)
Idles («Ultra Mono»)
Jah Wobble («In Dub II»)
Joe Volk & Naiare («Primitive Energetics»)
Kruder & Dorfmeister («1995»)
Div. LateNightTales (Hot Chip)
Div. LateNightTales (Kruangbin)
Les Hurlements d’Léo («Mondial Stéréo»)
Manuel Stahlberger/Bit-Tuner («I däre Show»)
Mavericks («En Español»)
Monophonics («It’s Only You»)
Moses Sumney («Grae»)
Other Lives («For Their Love»)
Perfume Genius («Set My Heart On Fire Immediatly»)
Rufus Wainwright («Unfollow The Rules»)
Sonny Green («Found! One Soul Singer»)
Sophie Hunger («Halluzinationen»)
Tami Neilson («Chickaboom!»)
The Soft Pink Truth («Shall We Go On Sinning So That Grace May Increase?»)
Travis («10 Songs»)
Troubas Kater («Iz eifach nid abe luege»)
Wire («Mind Hive»)

Enttäuschung des Jahres:
Archive («Versions» und «Versions: Remixed»): Wie kann man bloss ein grossartiges Werk zu schlechteren Versionen verhunzen und diese dann noch viel bedenklicher remixen (lassen)?

Einzelne Songs:
All diese Gewalt («Andere»)
Bob Dylan («Murder Most Foul»)
Dralms («Plants Behind Glass»)
Ghostpoet («Concrete Pony»)
Grandaddy («RIP Coyote Condo #5»)
John Cale («Lazy Day»)
Lawrence Arabia («Malade»)
Mothers Pride («Count Your Angles», «Old Enough To Die Young» und «When Love Comes Knocking»)
Motorpsycho («N.O.X. I–V»)
Nils Frahm («Fundamental Values»)
Patrick Watson («Lost With You»)
Puts Marie («Love Boat 2»)
Sleaford Mods/Billy Nomates («Mork n Mindy»)
Steiner & Madlaina («La Dolce Vita»)
Tindersticks («You’ll Have To Scream Louder»)
Tocotronic («Hoffnung»)

Das Beste 2019 – TONTRÄGER

Wie immer gegen Ende Jahr haben sich an die 50 potenzielle «Alben des Jahres» angesammelt. Beim nochmaligen Hören und Asortieren zeigt sich, die persönlichen Top 10 zusammenzustellen ist einfacher als gedacht. Weil: Etliche Werke sind nur kurzfristige Strohfeuer. Was überdauert, sind möglicherweise einzelne Songs daraus. Was mir das Leben in Sachen Best-of-Listen erschwert, ist ein relativ breiter Musikgeschmack. Aber hey, das Leben ist zu kurz, um nur einspurig unterwegs zu sein. In diesem Sinn: Viel Spass beim Stöbern. Erstmalig auch durch empfehlenswerte Spotify-Playlists.

STEPHAN EICHER, «Homeless Songs»
Sozusagen das Comeback-Album des Stephan Eicher nach schwierigen Jahren im Clinch mit seiner Plattenfirma. Wie wenn sich der Veröffentlichungsstau direkt auf die Qualität der neuen Kompositionen ausgewirkt hätte. Ein unglaublich reife, stimmige, berührende Liedsammlung. Aufgenommen mit bescheidenen Mitteln, das Piano steht oft im Zentrum, Streicher sorgen für wohlige Wärme. Und dann ist da diese einnehmende Stimme, meist auf Französisch oder in Mundart. Chapeau!

Stephan Eicher, «Si tu veux (que je chante)»

FÖLLAKZOID, «I»
Was die Zählweise ihrer Alben anbelangt, sind die Chilenen (inzwischen nur noch ein Duo) komische Gesellen. Ihr vierter Longplayer trägt die Nummer 1. Die vier Stücke darauf sind zwei Mal 13 und zwei Mal 17 Minuten lang, alles in allem also exakt eine Stunde. Es ist eine Mischung aus Krautrock-, Trance- und Psychedelic-Elementen. Monoton pulsierende Beats treiben die Musik von Föllakzoid maschinenartig voran. Stück Nummer 4, «IIII» genannt, ist der Höhepunkt. Davon gibts inzwischen einen noch fast empfehlenswerteren Remix von DJ Nobu.

Föllakzoid, «I» (Full Album)

MOTORPSYCHO, «The Crucible»
Bleiben wir bei Musik, die seitens der Zuhörerschaft einen etwas längeren Atem benötigt. Das titelgebende dritte Stück der norwegischen Psychedelic-Rocker dauert gute 20 Minuten und ist eine Wall of Sound, gemauert vorwiegend aus Gitarren, mehrstimmigem Gesang und Schlagzeug. Genre-mässig gehts bei Motorpsycho kreuz und quer, auch mal Richtung Jazz, was an die Progrock-Grössen King Crimson erinnert. Hier begegnen sich die beiden Bands auf Augenhöhe, wobei Motorpsycho natürlich die gröbere Klinge schwingen.

Motopsycho, «The Crucible»

ALPINIS, «2019»
Abrupter Stilwechsel. Zugegeben, diese Wahl ist stark beeinflusst vom diesjährigen Alpentöne-Festival in Altdorf mit wunderbaren Begegnungen blutjunger MusikerInnen, die das Volksliedgut mit der Muttermilch aufgesogen haben und es nun weiterentwickeln. Bei den Alpinis handelt es sich um die Volksmusik-Formation der Hochschule Luzern. Und da sind die Besten der Besten mit dabei, was die instrumentalen, jodlerischen und/oder kompositorischen Fähigkeiten anbelangt. Juhee!

Alpentöne 2019 (Impressionen)

CREEDENCE CLEARWATER REVIVAL, «Live At The Woodstock Music Art & Fair 1969»
Dies ist die wohl unerwartetste Veröffentlichung des Jahres. Man erinnere sich: CCR, so der Kurzname der Band, entschieden sich nach dem Woodstock-Festival gegen eine Veröffentlichung ihres Auftritts – aus Qualitätsgründen. Dabei befanden sich die Mannen um John Fogerty auf dem Höhepunkt ihrer Schaffenskraft. Oder kann man sich allein die bluesige Nummer «The Night Time Is The Right Time» in einer intensiveren Live-Variante vorstellen? Eben.

CCR, «Suzie Q»

LEONARD COHEN, «Thanks For The Dance»
Nachträglich muss man jener Managerin (und Kurzzeitgeliebten), die Leonard Cohen fast in den Ruin getrieben hatte, dankbar sein. Denn nur dadurch ging der kanadische Singer/Songwriter und Poet 2008 wieder auf Tour. Und hörte bis in sein Todesjahr 2016 nicht auf zu touren und neue Platten aufzunehmen.  Dies ist sein Abschiedswerk, vollendet unter anderem von Sohn Adam Cohen. 29 Minuten kurz, sind die neun Songs weit mehr als Restposten aus dem Vorgänger-Album «You Want It Darker». Im Gegenteil: Es ist dies ein sehr würdiger Schlusspunkt. Hallelujah!

Leonard Cohen, «Thanks For The Dance»

WEYES BLOOD, «Titanic Rising»
Natalie Mering, die sich Weyes Blood nennt, punktet auf einem Feld, das weitgehend verwaist und zurzeit auch nicht besonders en vogue ist: schmachtenden Balladen in Orchester-Opulenz, wie man sie ansonsten aus Musicals kennt. «Andromeda» ist dabei die über alles ragende Nummer. Aber auch ansonsten hat die amerikanische Indie-Folk-Musikerin ein aussergewöhnliches Händchen für Ohrwürmer.

Weyes Blood, «Titanic Rising» (Full Album)

MICHAEL KIWANUKA, «Kiwanuka»
Wow! Wie kann man im Jahr 2019 bloss exakt so klingen wie die Soul-Grössen der Siebzigerjahre. So funky, mit tonnenweise Backgroundchören, aber auch im Gospel und Afrobeat verhaftet. Selbst Psychedelic-Rock ist für Michael Kiwanuka kein Fremdwort. Der eine oder andere Kritikaster hat dem Briten das Fehlen eines eindeutigen Hits vorgeworfen. Dabei ist das ganze Album ein einziger Hit – in Endlosschlaufe gewinnt es mit jedem Umgang an Format dazu.

Michael Kiwanuka, «Hero»

LES YEUX D’LA TÊTE, «Murcielago»
Aus dem Worldmusic-Bereich haben es mir dieses Jahr diverse Franzosen angetan. Unter anderem dieses Pariser Sextett, das sich federleicht zwischen Chanson, Jazz, Balkanbeat und Swing bewegt. Mal melancholisch, mal himmelhoch jauchzend, immer hoch melodisch und mitreissend. Live sollen Les Yeux D’La Tête ein Ereignis sein, wird erzählt. Dieses Erlebnis suche ich im Frühjahr 2020 nachzuholen, wenn die Band einige vom Herbst verschobene Konzerte unter anderem in Deutschland gibt.

Lex Yeux D’La Tête, «Demain»

STEVE GUNN, «The Unseen In Between»
Die Gitarre ist ja nicht gerade das angesagteste Instrument in der populären Musik dieser Tage. Da kommt ein Steve Gunn gerade recht, der akustische und elektrische Sechssaiter aus dem Effeff beherrscht. Aber nicht im Sinne von Protzerei mit endlosen Soli, sondern im Dienste grosser Songs mit eigener Handschrift. Es ist noch nicht ganz alles Gold was glänzt beim amerikanischen Singer/Songwriter. Aber allein «New Moon» ist der Einzug in diese Top 10 wert.

Steve Gunn, «New Moon»

 

Diese Alben haben mir 2019 ebenfalls gut bis sehr gut gefallen (in alphabetischer Reihenfolge): «Anima Migrante» von Almamegretta, «The Oracle» von Angel Bat Dawid, «Tall, Dark & Handsome» von Delbert McClinton«Badbea» von Edwyn Collins, «Giants Of All Sizes» von Elbow, «I Fucking Love My Life» von Faber, «Serfs Up!» von Fat White Family, «Levitation» von Flamingods, «Steady As We Go» von Hank Shizzoe, «Median Age Wasteland» von Hawksley Workman, «If I Think Of Love» von Hochzeitskapelle, «Varda» von Hugar, «Free» von Iggy Pop, «Love Is» von Jungstötter, «Oh My God» von Kevin Morby, «Norman Fucking Rockwell» von Lana Del Rey, «The Livelong Day» von Lankum, «Stars Are The Light» von Moon Duo, «Purple Mountains» von Purple Mountains, «2020» von Richard Dawson, «Dini zwei Wänd» von Stahlberger, «Encore» von The Specials, «The Quiet Temple» von The Quiet Temple, «Data Mirage Tangram» von The Young Gods, «No Treasure But Hope» von Tindersticks, «Fear Inoculum» von Tool.

Sampler/Soundtracks/Playlists (ohne spezielle Reihenfolge):
«Pay It All Back Vol. 7» (Fortsetzung der legendären On-U-Sound-Compilationreihe mit neuen Adrian-Sherwood-Produktionen)
«Origins Of Muse» von Muse (die ersten beiden, wegweisenden Alben des britischen Progrock-Trios plus Demos, EPs, B-Seiten, Live-Aufnahmen usw. in einem opulenten Boxset)
«Killing Eve» (der Soundtrack zu dieser grossartigen TV-Serie – bisher zwei Staffeln – in Form einer Spotify-Playlist)
«The End Of The F***ing World» (auch von dieser TV-Serie gibts bisher zwei Staffeln; der ehemalige Blur-Leadgitarrist Graham Coxon hat dafür den ebenso irren Soundtrack geschaffen; auf Tonträger erhältlich)
«Godfather Of Harlem» (noch eine TV-Serie, die mich nicht zuletzt wegen der Musik aus den Socken gehauen hat; als leider erst recht lückenhafte Playlist auf Spotify zu finden, auf Tunefind.com gibts immerhin Angaben zu einzelnen Songs und Soul-SängerInnen)
Lee «Scratch» Perry: «Heavy Rain» (die Dub-Variante des bereits sehr guten Albums «Rainford» vom letzten Frühling; bei beiden hatte, s. oben, Adrian Sherwood die Finger im Spiel)
Various Artists: «Fragments Du Monde Flottant» (von Devendra Banhart compilierte Sammlung von Demos einiger seiner musikalischen FreundInnen, z.B. Vashti Bunyan, Helado Negro, Nils Frahm, Arthur Russell)